Verhüten – Sicherheit geht vor

Ob aufregende, entspannte, ruhige oder entdeckungslustige Partnerschaft, eines haben all diese Partnerschaften gemeinsam: Sex nimmt eine wichtige Stellung ein. Sicherheit geht vor, unabhängig, wie wild oder spannend es im Bett zugeht. Zwar ist das Risiko an Geschlechtserkrankungen oder übertragbaren Krankheiten zu erkranken bei uns eher gering, doch besonders bei neuen Partnerschaften oder bei einem One-Night-Stand geht man da lieber auf Sicherheit. Die Zahl der Verhütungsmittel hat sich im Laufe der Zeit stark entwickelt und so haben Frauen und Männer vielfältige Möglichkeiten, um sich effektiv vor Krankheiten zu schützen und so einen Safer Sex zu ermöglichen.

Sicherheit nicht immer ohne Risiken

Die Antibabypille erfreut sich durch die einfache Einnahme großer Beliebtheit. Doch eine richtige Anwendung sollte im Vordergrund stehen. Vermeiden sollte man vor allem sogenannte Modepillen, bei denen auch noch Haar und Haut verbessert werden sollen. Denn oft bringen die Zusatzstoffe Nachteile mit. Daher sollte man auf klassische Antibabypillen setzen, mit denen schon viele Erfahrungen gemacht worden sind. Mehr Erfahrungen mit Lamuna, einer bekannten Antibabypille, können im Internet nachgelesen werden. Mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 ist die Pille eines der sichersten Verhütungsmittel. Was der Pearl-Index bedeutet, steht im nachfolgenden Abschnitt.

Lässt sich Sicherheit überhaupt objektiv messen?

Jeder möchte natürlich nur die sichersten Verhütungsmittel nutzen, doch ist Sicherheit nicht eigentlich etwas sehr Subjektives? Gibt es überhaupt objektive Maßstäbe, mit denen man die Sicherheit eines Verhütungsmittels beurteilen kann? Da lautet die Antwort zunächst einmal nein. Denn wie sicher ein Mittel wirkt, kann nicht im Labor ermittelt werden. Zwar gibt es Materialtests und Experimente, doch diese geben nie vollkommenen Aufschluss über die Sicherheit. Auf der anderen Seite lässt sich die Sicherheit dennoch beurteilen, dafür gibt es den Pearl-Index. Dieser gibt an, wie häufig Frauen trotz der Nutzung eines Verhütungsmittels schwanger geworden sind. Beispielsweise bedeutet ein Index von 0,3, dass von 100 Frauen, die das Verhütungsmittel ein Jahr nutzen, nur 3 schwanger wurden.

 

Welche Verhütungsmittel werden am häufigsten genutzt?

Würde man Personen auf der Straße fragen, welches Verhütungsmittel am häufigsten genutzt wird, so würde die Antwort bei den meisten „Kondom“ heißen. Doch in der Realität wird die Antibabypille häufiger verwendet als das Kondom. 52 % der Befragten gaben an, die Pille als Verhütungsmittel zu nutzen, weitere 45 % gaben das Kondom als Verhütungsmittel an. Mit nur 5 % landet die Spirale als Verhütungsmittel auf Platz 3. Dazu gilt es noch zu sagen, dass oft mehrere Verhütungsmittel zusammen verwendet werden, um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen.

Das Kondom

Erste Kondome wurden auf Stoffen und später aus Därmen und Membranen gefertigt. Mit Goodyear wurde nicht nur der Beginn hochwertiger Autoreifen besiegelt, sondern auch der Beginn sicherer Kondome. Diese waren aber meist noch sehr dick und nicht immer angenehm zu tragen. Erst mit der Einführung von Latex wurden Kondome sehr dünn und leicht zu verwenden, ohne dass Gefühl zu beeinträchtigen. Mit der Zeit entwickelten sich verschiedene Formen, Stärken, Größen und sogar Geschmäckern. Der Preis wurde immer geringer, sodass immer mehr Menschen sich dieses Verhütungsmittel leisten konnten.

Mit einem Pearl Index zwischen 0,6 und 12 ist das Kondom zwar verhältnismäßig sicher, hat aber eine starke Abweichung beim Pearl Index. Diese rührt in der Regel von der falschen Anwendung des Kondoms. Denn wird Luft ins Reservoire eingeschlossen, so kann dieses beim Dehnen des Kondoms wie bei einem zu vollen Ballon zum Platzen führen. In solchen Fällen sollte der Akt sofort unterbrochen werden und ein neues Kondom genutzt werden.

Weitere Verhütungsmittel

Lange Zeit war die Spirale noch sehr beliebt, wurde aber durch die immer besser und sicher werdende Pille abgelöst. Auch muss diese von einem Gynäkologen eingesetzt werden und nach einiger Zeit auch wieder ersetzt werden. Vielen Frauen ist das eher unangenehm, sodass nur etwa 5 % der Frauen auf dieses Verhütungsmittel setzen. Weitere Mittel sind Hormonimplantate, Diaphragmen und Ringe.

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